Dienstag, 17. November 2009

2009-11-17 | Ulrich D. Müller und Petra Ehrhardt geschieden!

Aus der ZEITUNG von heute:

Nachdem vor kurzem Ulrich D. Müllers Parteiaustritt vom Juli 2008 in ein neues Licht getaucht worden war, wobei Gerüchten nach eine Beziehung Müllers zur Medienexpertin und Professorin Ursula Maus eine große Rolle gespielt haben soll, was aber alles dementiert worden war.

Nun sind
Ulrich Müller seine Ehefrau Petra Ehrhardt, die auch nach Müllers Austritt aus der SPD weiter familienpolitische Sprecherin der SPD in NRW ist, geschiedene Leute. Lange hatte es in der Beziehung gekriselt und beiden haben nun daraus die Kosequenz gezogen. Während Ehrhardt betonte, sie woll in nächster Zeit erst eimal Zeit für sich haben, sind ihr Ex und Ursula Maus, Kommunikationsexpertin und Ex-Frau des verstorbenen Musikers Chary Davidson, schon eit einiger Zeit ein Paar. Bei hatten sich offiziell erst im Sommer 2008 kennen gelernt, er ließ sich von ihr coachen, beide verliebten sich und leben seither zusammen.

Heiraten will er seine Ursula aber dennoch nicht. "Das ist ganz gut so, wie es ist. Man kann auch ohne Trauschein glücklich zusammen leben", antwortete Müller gestern auf entsprechende Journalistenfragen.

Mittwoch, 11. November 2009

2004-11-10 | Charly Davidson: Ich hasse Plattenfirmen und setze trotzdem auf sie

Er war einer der erfolgreichsten populären Musikkünstler Deutschlands: Charly Davidson, der es sogar schaffte unter seinem wahren Namen Karl David Korff weltweit für Furore zu sorgen, als er 1988 die "Lounge Musik" erfand. In einem METRO-ONLINE-Interview sprach er vor genau fünf Jahren über die Musikindustrie, das Internet und die Überlebenschancen einer Branche.

METRO-ONLINE: Sie sagten kürzlich, in Zeiten von Apples iTunes und Einzel-Downloads habe sich das Konzept des Popalbums überholt. Heißt das, Ihre letzte CD "wissen-schafft-macht" ist das letzte Album, das sie veröffentlicht haben?

ChD: Es wird nicht das letzte Mal sein, dass ich Musik veröffentliche, falls Sie das meinen. Aber es wird vermutlich das letzte meiner Konzept-Alben sein. Ich kämpfe darum, dass ich auch in Zukunft noch Album-Konzepte erfolgreich veröffentlichen kann, aber ich denke, dass dies mit dem ganzen aufkommenden Download-Hype immer schwerer werden wird, Konzepte an die Hörer weiter zu transportieren. Bald werden sich Musikfans aus allen Platten eines Künstlers ein "Best-Of" selbst zusammenstellen, dieses immer wieder editieren, dafür aber keine Alben mehr kaufen.

METRO-ONLINE: Und dann?

ChD: Dann muss man sich ansehen, wie es um die Plattenindustrie bestellt ist. Seit zwei, drei Jahren gab es hier jedes Jahr einen Umsatzrückgang von bis zu 30 Prozent bei den Tonträgerverkäufen. Wenn man, wie ich, frei produziert landet man irgendwann im Minusbereich.

METRO-ONLINE: Werden es andere erfolgreiche Künstler Ihnen nachmachen und sich von der Plattenfirma lösen, um ihre Musik in Eigenregie herauszubringen? Vielleicht mit Unterstützung von Investorengruppen oder Anlegern?

ChD: Das denke ich nicht. Im Moment sehen viele diese Notwendigkeit, frei arbeiten zu können, nicht.

METRO-ONLINE: Also bleiben diese Künstler und Bands der Plattenindustrie treu - und streben dann mit ihr dem Abgrund entgegen?

ChD: Würde ich wetten, dann würde ich mein Geld trotzdem auf die Plattenfirmen setzen. Ich hasse sie, das will ich hier einmal pauschal aber deutlich sagen - ich hasse sie, weil sie in der Vergangenheit viele große Künstler und Legenden künstlerisch wie geschäftlich vergewaltigt haben. Es ist doch nicht zu betreiten, dass die Musikindustrie in ihrer Historie viel Mist gebaut hat. Aber ich sehe natürlich auch, wie viele gute Dinge durch die Plattenfirmen entstehen konnten, die unser Leben bereichert haben und noch bereichern. Michael Jackson oder die BEATLES wären ohne Plattenindustrie niemals das geworden, was sie den Menschen heute bedeuten. Also sehe ich nicht, wer zukünftige Idole aufbauen und entwickeln soll, wenn nicht die Musikindustrie.

METRO-ONLINE: Können das die Bands und Künstler nicht eigentlich auch selbst machen? Es gibt im Internet doch Darstellungsmöglichkeiten ...

ChD: ... die alle großer Mist sind. Ich habe mir jetzt einmal MySpace* angesehen, die neue große Hoffnung aus den USA. Und was sehe ich: im Internet entstehen keine Stars, keine Idole. Um das zu gewichten vergleiche ich das Internet mit der Rolle des Radios in der Nachkriegszeit: in Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und den USA führte das Radio Ende der 40er- bis Mitte der 60er- Jahre zu einem Boom der Plattenfirmen. Führen Sie sich vor Augen, was allein in diesen zwei Jahrzehnten alles entstanden und gediehen ist: Jazz und Soulmusik, Rock 'n' Roll und Rockmusik. Ich sehe nicht, dass das Internet so etwas schaffen kann. Und deshalb setze ich nach wie vor auf die Plattenindustrie - grundsätzlich. Für mich persönlich habe ich die Sache dadurch gelöst, dass ich nun meine eigene Plattenfirma habe.

METRO-ONLINE: Was ist denn Ihrer Meinung nach die Hauptaufgabe eines Labels?

ChD: Bei einem Musiklabel geht um das Kuratieren von Musik, um die Entwicklung, die Formung und Betreuung von Künstlern. Nochmal: im ganzen, weiten Internet gibt es keine Abteilung, die das im gleichen Maße leisten kann.

METRO-ONLINE: Sicher nicht. Aber dennoch bietet das Internet im Prinzip jedem Künstler die Möglichkeit, sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, auf eigene Faust berühmt zu werden.

ChD: Wie Sie sagten: im Prinzip. Schauen Sie, ich könnte jetzt alle Leute anrufen, die ich persönlich kenne, und das dürften so an die 1000 sein, viele, wenn nicht sogar die meisten, aus der Musikbranche. Also angenommen ich rufe die alle an und erzähle ihnen: "Ihr kennt doch meine eigene Plattenfirma, die hat einige supergute Künstler", erzähle denen welche es sind, berichte Ihnen und anderen Journalisten darüber und die Zeitungen und Magazine schreiben es dann, das könnte funktionieren. Aber das bin ich, Charly Davidson. Mit meinem Namen erreiche ich sehr schnell eine große Anzahl von Menschen, die damit etwas anfangen können und sagen: "Der hat eben ein Näschen für Talente". Aber das heißt doch nicht, dass der Musiker da unten auf der Straße über das Internet dasselbe machen kann. Wer weiß denn schon als Internetnutzer, wo er die Talente finden soll. Es fehlt hier sehr die Fokussierung.

METRO-ONLINE: Was meinen Sie damit?

ChD: Ganz einfach: Warum bin ich als gut Englisch sprechender Deutscher mit "Lounge Musik" erfolgreich geworden? Weil es Instrumentalmusik ist. Als Deutsch-Rock-Musiker kann ich in Japan keinen Erfolg haben oder in Südamerika. Erst wenn es ihm möglich ist, weltweit Märkte zu öffnen, kann ein Künstler auf eigene Faust überregionalen Erfolg haben. Plattenlabel sind mit ihren Dependancen und den Vertriebsfirmen vor Ort vernetzt; durch diese Allianz - und den Zugriff auf die jeweils lokalen Medien in Japan oder Südaerika oder sonstwo - sind sie in der Lage, Künstler weltweit zu vermarkten. Mein Computer, mein Telefon und meine Internetseite allein bringt mich nicht nach Mumbai, um dort vor Tausenden von Leuten aufzutreten.

METRO-ONLINE: Vielen Dank für das Interview.

Das Interview führte Martin Rosenheinrich © 2004 für das METRO-ONLINE MUSIKMAGAZIN

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Anmerkung: Das Interview wurde im Herbst 2004 geführt. Ursprünglich war MySpace.com ein Anbieter für kostenlose Datenspeicherung im Internet. Erst im Juli 2003 gründete sich die Community unter der gleichen Internetadresse; hierauf bezog sich Davidson wohl. Das Unternehmen wurde jedoch im Juli 2005 vom Medienmogul Rupert Murdoch für 580 Millionen US-Dollar gekauft. MySpace hatte nur zwei Jahre später etwa 180 Millionen Mitglieder.

Samstag, 17. Oktober 2009

2005-11-03 | Rockmusik kann manchmal Leben retten

Kurz vor dem Erscheinen von "REIZWOLF" veröffentlichte die Schülerzeitung DER WECKER ein Interview mit Charly Davidson, das sie bereits im Sommer 2005 geführt hatte.

Wecker: In dem Jahr, in dem ihr erstes Album „KONTAKTAUFNAHME“ erschien, sind viele ihrer heutigen Hörer erst geboren. Warum glauben Sie, finden sich so viele junge Menschen in ihrer Musik wieder?

Charly Davidson: Man muss als Zwanzigjähriger nicht nur die Musik hören, die auch von Zwanzigjährigen gemacht wird. Das ergibt keinen Sinn. Die BEATLES werden ja auch noch von jungen Menschen gehört, die gibt es seit dreieinhalb Jahrzehnten nicht mehr, ganz zu schweigen von Elvis Presley. Dass man als Mensch nur Musik von Gleichaltrigen verstehen würde, das wird zwar manchmal kulturindustriell behauptet, ist aber nicht zutreffend.

Wecker: Hat sich ihr Publikum im Lauf der Zeit mitentwickelt?

Charly Davidson: Natürlich. Meine allererste Platte, die 1982 veröffentlicht wurde, wurde gerade einmal achttausend Mal verkauft. Später habe ich dann goldene Schallplatten bekommen und werde das vielleicht auch in den nächsten Jahren wieder bekommen, die Kriterien hierfür wurden ja mittlerweile herunter gesetzt, das kommt einem dann sehr entgegen. Beim Abschlusskonzert der EXPO 2000, da waren zweitausendfünfhundert Leute da, was für die EXPO als durchaus ungewöhnlich viel galt. Im Gegensatz zum ersten Konzert als Profimusiker, das war 1981, bevor ich den Plattenvertrag hatte, da waren vielleicht fünfzig oder achtzig Zuschauer da. Wenn das anders wäre, dann würde es natürlich auch schwer fallen, das so lange zu machen. Ansonsten würde ich über das Publikum selbst nicht gerne mutmaßen, denn ich kenne die Leute ja nicht. Man ist da auf eine angenehme Weise anonym, aber ist sich doch verbunden.

Wecker: Was empfinden sie für ihr Publikum, ihre Fans, die ihre Historie, ihr Leben kennen, ihnen teilweise verbunden sind über so viele Jahre?

Charly Davidson: Zuerst sind ja alles Individuen und man sollte es sich als Künstler nicht herausnehmen, Fans als Masse zu bewerten. Andererseits ist es schon etwas beängstigend, dass viele Fans vieles über einen wissen, man selbst aber nichts über diese. Ich meine das wertfrei. Wenn ich zum Beispiel Bob Dylan treffen würde, dann wüsste ich vieles über ihn, er aber nichts über mich, was schon für den informativ unterlegenen beängstigend sein kann. Ansonsten liebe ich meine Fans, ich liebe doch alle, alle Menschen.

Wecker: Sie haben ja jahrelang auf den Durchbruch gewartet und sind teilweise am Existenzminimum dahingeschlendert. Was hat Sie durch diese Zeit angetrieben, trotzdem weiterhin Musik zu machen?

Charly Davidson: Das mit dem Schlendern haben Sie schön gesagt - "Schlendern ist Luxus", sagt Ulla Meinecke. Das war in den 70er-Jahren und es hat viel Spaß gemacht. Ich möchte nicht sagen, dass es uns, also meiner damaligen Band und mir, lange schlecht ging. Es sind ja dann auch immer Sachen passiert, die mich weitergebracht haben. Zuerst machte ich Folk-Rock mit Elektromusik-Elementen, dann Politrock und dann literarisches Kabarett. Später gewannen Lukas Linde und ich einen Musikwettbewerb und plötzlich gab es mehr Möglichkeiten und einen Plattenvertrag.

Wecker: Sie haben dann kurz vor dem Ende der 70er auch die Sprache von Englisch auf Deutsch gewechselt, lange bevor das in Mode kam …

Charly Davidson: … und das war auch gut so. Ich hatte zwar schon vorher beides gesungen, aber als Politrocksänger ist es natürlich keine Frage, dass man Deutsch singt. Nach zwei Platten wusste ich, dass sich das dann extrem ausgezahlt hat. Und da habe ich noch keine 50.000 Platten verkauft. Es gibt eben Zeiten, in denen man weniger öffentliche Aufmerksamkeit hat, da kann man nichts machen und da gibt es auch nichts zu verstehen darüber. Auf „Warum“ gibt es keine Antwort, das ist einfach so. Letztendlich ist der entscheidende Punkt, dass einem diese Musiksprache Spaß macht. Ich weiß nichts Besseres und so lange ich das machen und dann noch davon leben kann, bin ich wirklich privilegiert.

Wecker: Hätten Sie sich damals, also 1982 oder 1983, vorstellen können, jemals Headliner auf einem Festival zu sein?

Charly Davidson: Na, das ist ja wohl eine Frage, junger Mann. DAS sind doch genau die Träume, die ein Musiker hat, egal wie klein sein Beitrag in der Hierarchie des Musikbusiness auch ist. Klar, ist das eine schleichende Fortentwicklung. Am Anfang dachten wir, wie toll es wäre, einmal auf einem lokalen Festival zu spielen. Dann spielt man plötzlich dort, und dann auf Festivals in größeren Städten, wo 3.000 Leute als Publikum da sind. Und das ging bei mir eben weiter, bis es 30.000 waren. 30.000, das ging bei uns 1986 los, als wir der Support-Act von Udo Lindenberg waren. Da war das aber dann doch sehr schwierig für mich, denn da wollte man mich nicht. (lacht)

Wecker: Was immer in der Welt passiert, im Charly Davidson-Kosmos geht alles auf. Wie setzten Sie das Leben textlich um?

Charly Davidson: Ganz einfach: wir sind doch Individuen, da kann man doch nichts, was für einen Einzelnen wichtig ist, als unwichtig ansehen. Es ist unser Leben, das Leben jedes einzelnen, das ich beschriebe. Ich will auch keine Songs, die „wir“ sagen oder gar befehlen mit „ihr müsst“. Hör mal in den Text von „Won’t get fooled again“ (Anmerkung: von THE WHO) richtig hinein. Dort, wie stets in der wahren Kunst, geht es um den Einzelnen. Er ist die Seele aller Kunst. „Wenn es einfach wäre, dann wäre es nicht das Leben.“, habe ich meine Kunstfigur Strelitz einmal sagen lassen. Das ist es. Leute bringen sich überwiegend deswegen um. Wegen ihres Lebens. Nicht, weil es sie belastet, dass irgendwo auf der Welt Menschen verhungern.

Wecker: Empfinden Sie die Erwartungshaltungen Ihrer Fans als Druck? Versuchen Sie dieser zu entsprechen?

Charly Davidson: Ich hoffe, ich verrate keine Geheimnis, wenn ich sage, dass ich unter dem Strich auch nur drei oder vier verschiedene Songs habe, die ich immer wieder neu erfinde. Aber das ist eigentlich schon sehr viel für einen Künstler. Schau Dir mal DSDS an, manche Gewinner haben überhaupt keinen Song und der reicht dann immerhin noch für eine Nummer 1 bei den Singles und ein ganzes Album. Und, wie schon gesagt, es gibt ja so etwas wie „die Fans“ nicht. Denn wenn man sagt, dass die Leute eine Erwartungshaltung haben, dann muss man sich fragen, wer denn diese Leute überhaupt sind. Da man nicht wirklich eine Vorstellung über jeden einzelnen hat, und deshalb auch über Erwartungen nichts Gültiges sagen kann, gibt es keine Erwartungshaltung. Manche Leute sagen, sie hätten gerne eine Platte, genau so wie „die von 1982“. Selbst wenn ich das so hinkriegen würde, dann hat eben dieser Hörer mich vielleicht erst zehn Jahre später für sich entdeckt, in einer gewissen Situation mit der diese Platte für ihn für immer verbunden ist und ginge dann mit völlig falschen Erwartungen in die neue Platte. Solche Fan-Vorgaben sind eben deshalb gar nicht zu bewältigen und wenn man damit nicht umgehen kann, dann kann man das gleich vergessen. Es gibt eine einzige Band, und die heißt auch noch STATUS QUO, da ist alles immer gleich. Für mich ist das nichts. Rockmusik hat zwar nicht die Größe, die Welt zu verändern, aber sie kann manchmal Leben retten und in Deutsch können meine Fans ihre Lebensrettungshilfen an optimalsten verstehen.

Wecker: Sie haben ja auch neben ihrer Musik auch andere Projekte gemacht, wie etwa Bücher geschrieben. Kann man denn da Neues von Ihnen erwarten?

Charly Davidson: Ich schreibe gerade einen neuen Roman, der wahrscheinlich nächstes Jahr erscheinen wird - wenn er mir gelingt. Es kann ja auch sein, dass ich das dann nicht gut finde und mich dann gegen eine Veröffentlichung entschließe. Sonst wären ja die schlechten Kritiken gar nicht auszuhalten. Wenn man etwas selbst für gut befindet, dann ist es ja in Ordnung, außer, dass man den Rezensenten dann hasst. Aber wenn man selbst nicht überzeugt ist und dann bekommt man schlechte Kritiken, dann kommt auch noch die Scham dazu. Und das ist ja die schlimmste Scheiße, die passieren kann.

Wecker: Sie betonen ja oft, dass die Figuren in ihren Liedern und Büchern nicht Sie selbst sind. Aber auf dem Album „Inkar-Nation“ zum Beispiel gibt es den Song „Heimatkunde“, bei dem es nicht schwer fällt, sofort an Sie zu denken.

Charly Davidson: Auf gewisse Art und Weise schon, denn ich verbringe ja viel Zeit mit mir. (lacht) Aber ich bin eigentlich vom Typ her mehr wie andere Charaktere in meinen Songs. Ein Typ wie ich es selbst bin, ist als Song- oder Romanheld für mich uninteressant, denn da kann mich nichts mehr überraschen, ich kenne mich ja schon. Da brauch ich nichts darüber zu schreiben, das ist ja langweilig.

Dienstag, 13. Oktober 2009

2002-05-17 | Auferstehung Light

Zum inszenierten Tod Charly Davidsons im Mai 2002 schrieb damals SPIEGEL ONLINE unter dem Titel "Auferstehung Light - oder: Sterben ohne tot zu sein":

(...) Rock-Chamäleon Charly Davidson: Vor zwei Jahren löste sein Albumtitel "Die letzte Ölung" bei Fans wie Kritikern Befremdung aus. Dieses Frühjahr war es die Meldung seiner Plattenfirma, sein neuestes Album würde im Sommer unter dem Titel "Begräbnis" erscheinen. Dies ist seit letzten Freitag, als RTL in einer Filmdoku Davidsons Tod meldete und seiner überraschenden Rückkehr ins Reich der Lebenden am gestrigen Montag, nicht mehr ganz so sicher: sein Label GLOBA prüft derzeit nach eigenen Angaben eine sofortige Kündigung des Plattendeals mit Charly Davidson, der immerhin seit fast 18 Jahren läuft.

Über drei Alben konzipiert ist die intellektuelle Todestrilogie Davidsons plus einem Zwischenakt 'Ich bin tot und das kam so' letzte Woche im Privatfernsehen. Das Ganze hat den Look einer Produktion die als Miniserie designt wurde. Ohne jeden Zweifel ist sie lang und düster. Aber vielleicht nicht zu lang oder zu düster für eine Geschichte, die des Todes der Menschheit gedenkt. Spannend daran ist natürlich, wie sie enden wird und vor allem wann.

Auf jeden Fall ist Davidson mit dem über die TV-Plattform dctp (ohne Wissen und Kenntnis ihres Mentors Alexander Kluge, wie dieser gestern betonte) ausgestrahlte Inszenierung des eigenen Todes zu weit gegangen. Empörung und Protest formiert sich überall, wobei die BILD sogar unerwartete Unterstützung durch die taz erfährt. Aber auch die Künstler-Kollegen reagieren genervt. André Heller, auf Davidsons Inszenierung angesprochen, reagierte noch am souveränsten und spottete. "Dazöö ma kane Schmäh!, sagt ma in Österreich. Für mich ist der Tod ein großer Animateur, nicht der Mensch. Jeder der weiß, dass Lebenszeit begrenzt ist, der wäre gut beraten, sie kreativer zu nutzen. Es ist ja lächerlich, sich mit dem einzigen, das gewiss ist im Leben, anzulegen. Jeder Mensch hat es am Schluss geschafft zu sterben, da sind solche Späße überflüssig. Der Herr Davidson wird den Tod auch noch irgendwann einmal schaffen.“ sagte er bei RTL. (...)

Donnerstag, 8. Oktober 2009

1995-01-28 | Wieviel Davidson steckt in Karl David Korff?

MoPo-Bühne
KARL DAVID KORFF LIVE „Einhundert Tage in drei Wochen“
Von Jonas E. Prinz

Er ist einer der facettenreichsten deutschen Musiker. Einer, der seine Sprache liebt, der voller Poesie und gleichzeitig auch bitter ernst sein kann, einmal Klamaukist dann wieder hemmungslos kritisch. Seit bald zwanzig Jahren steht er als Charly Davidson auf der Bühne, ist "Liederpoet und Rockmacher", aber gestern Abend kam er ganz bürgerlich als Karl David Korff ins ZWICK. Und machte - wenn es dann sein mußte - auch mal den Popstar.

Vor allem aber ist Korff heute scharfzüngiger Berichterstatter des ur-deutschen Alltags im Kleinen wie im Großen, seziert den Irrwitz unserer Welt und sind dazu eingängige Lebensballaden
. Nun hat der ach international erfolgreiche Musiker ("Lounge Musik") im letzten Jahr seiner Rockband abgeschworen und zieht nur noch mit Musikerfreund Helmut Prosa durch Clubs und Theater. Aber was heißt hier nur! Der phänomenale Gitarristen und Keyboarder aus der Steiermark zelebriert zusammen mit Korff eine eigenwillige Mixtur aus literarischem Kabarett, Elektromusik, Folk und Rock, wie jetzt beim ebenso ausverkauften wie beklatschten Hamburger Gastspiel im ZWICK.

"
Es wird noch schlimmer kommen", prophezeit er in einem frischen Text zu Beginn den anwesenden "Wegstreckenbegleitern", als er die "Verbotene Liebe" anspricht, eine deutsche TV-Seifenoper, die seit dem 2. Januar montags bis freitags im Ersten Programm ausgestrahlt wird, und singt dazu als erstes mit "Ich bin nicht verliebt" seine Version des 10CC Klassikers "I'm Not In Love". Dann liest er neue Texte über sein Alter Ego namnes Strelitz vor, stellt neue Songs wie "Schluß mit Lustig" oder "Walverwandschaften" vor.

Und natürlich schöpft Korfff aus seinem reichhaltigen Charly-Davidson-Repertoire und singt alte Erfolge in neuer Unplugged-Instrumentierung. Dadurch gewinnen Stücke wie "Dolmetscher" oder "Querulantensäue" völlig neues Format. Der alte Kracher "Odysseus" wird zu einer gut viertelstündigen Mini-Oper mit Prosaeinlagen und Session-Charakter, bei dem sich Prosa einmal virtuos austoben kann. Und Balladen wie "Niemand weint (so schön wie du)" oder die aufgewühlte "Kontaktaufnahme", die Korff/Davidson als 22-Jähriger geschrieben hat, leuchten vor Intimität.


Karl David Korff ist einer, der (egal ob im eigenen Namen oder unter Pseudonym) immer sein Ding macht, egal wohin ihn das führt, schon deshalb kann es nicht immer gut gehen mit dem Massenerfolg in größten Konzerthallen. Jetzt hat sich nun für die theatralische Kabarett-Variante entschieden und folgerichtg fehlt "Keiner liebt dich, wieso ich?", sein größter Pop-Erfolg, in diesem Programm.

Dafür steht am Ende des Abends und am Ende eines ausufernden Zugabenteils eine lustvolle Hommage an Korffs Helden wie Marc Bolan oder U2 mit "Mit oder ohne" und "Monicacinom". Da steht das ganze ZWICK schon längst - und jubelt, als sei's das letzte Mal. Und hat noch etwas gelernt dabei, mal leicht-flockig, etwa daß "Monicacinom" die deutsche Version des T. Rex-Klassikers "Deboraharobed" ist, mal tiefsinnig, nämlich daß U2-Frontmann Bono in „With Or Without You", dem Vorbild für Korffs "Mit oder ohne", darüber singt, daß Bono sich manchmal bei U2 ausgesetzt fühle. Und das sei der Grund, warum er, Korff, derzeit ohne seine Band durch die Lande tingele.

Und schon ist es wieder da, das Gefühl, daß dieser Mann in der deutschen Musikszene etwas ganz Besonderes ist - egal unter welchen Namen auch immer.

Mittwoch, 30. September 2009

2009-09-19 | Unterlagen sollen Zweifel an Davidsons Tod belegen

Der Unfalltod Charly Davidsons am 28. November 2009 ist von spanischen wie deutschen Behörden untersucht und bestätigt worden. Dem Webteam von Charly Davidsons sowe einigen Zeitungen sind vor kurzem Unterlagen angeboten worden, die belegen sollen, dass alles ganz anders war. Es sind dies ein Gespräch der Guardia Civil auf La Gomera mit dem Geschäftsführer von Charlys Plattenfirma CBQ/Best Side Records, Peter Paul Gabriel, die augenscheinlich aus einer spanischen Akte stammen, sowie ein Foto, die den aus dem Atlantik geborgenen Körper Davidsons zeigen sollen.

Aus Gründen der Recherche habe ich, obwohl ich von einer Fäschung überzeugt bin, beides angekauft und stelle es hier vor; das Foto habe ich allerdings auf eine Wiedergabe der Mundpartie der abgebildeten Leiche beschränkt.

Rainer W. Sauer
Jena, den 19. September 2009


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Protokoll
San Sebastián de la Gomera
erstellt zwischen dem 11. und dem 28. Dezember 2008
(Übersetzung ins Deutsche = nicht bekannt)


Yo soy el teniente de la ... Entschuldigung ... ich bin Leutnant und Mitarbeiter der Guardia Civil. Mein Name ist Gerardo García Rivas und ich habe Sie heute hierher nach San Sebastián de la Gomera bestellt, um Sie zu den Umständen des Todes von Señor Karl David Korff, oder Charly Davidson, wie er sich auch nannte, zu befragen. Neben mir sitzt Herr Federico Lorca und führt Protokoll. Ich beginne jetzt mitder Befragung. Ihr Name ist ... ?

Mein Name ist Peter Paul Gabriel.

Sie wurden geboren am und in welcher Stadt?

Ich bin geboren am 25. Oktober 1954 in Middlesbrough in England.

Was ist ihre berufliche Funktion?

Ich bin Geschäftsführer der Schallplattenfirma Best Side Records von Herrn Karl David Korff.

Waren Sie anwesend, als Herr Korff starb?

Ich wurde herbeigerufen.

Wann war das genau?

Das kann ich Ihnen nicht exakt sagen.

Es gibt Hinweise darauf, dass Herr Korff anders gestorben ist, als bisher bekannt. Ich frage Sie deshalb: Wie starb Señor Korff?

Auch das kann ich Ihnen nicht exakt sagen.

Herr Gabriel, ich darf Ihnen mitteilen, dass die Guardia Civil Sie hier auf La Gomera so lange festhalten und befragen kann, bis die Umstände des Todes von Herrn Korff zweifelsfrei geklärt sind. Bitte beantworten Sie mir deshalb meine Fragen.

Bin ich verhaftet?

Sie haben mich missverstanden. Sie sind nicht verhaftet. Aber das soll Sie nicht daran hindern, Ihre Pflicht zu erfüllen. Ich hatte Ihnen anfangs gesagt, dass Sie hier in den Räumen der Guardia Civil verpflichtet sind, die Wahrheit zu berichten. Fangen Sie am Besten beim Anfang an. Wann entschloss sich Señor Korff zu seinem Flug über das Meer vor La Gomera?

Das war im Juni. Die kürzeste Nacht des Jahres näherte sich und die „Noche de San Juan“ begann. In dieser Nacht vom 23. auf den 24. Juni erzählte Charly auf der Terrasse seiner Macià seinem Manager und mir den großen Plan zur Inselumrundung mit dem Paraglider.

( Gabriel erzählt in der Folge Details der Vorbereitung zum Flug, berichtet von Charlys Ankunft auf La Gomera am 21. Dezeber 2009 )

Kommen wir jetzt noch einmal zum Tode von Señor Korff. Wie erfuhren Sie davon?

Am 27. November erreichte mich ein Anruf aus Charlys Haus. Ich selbst war im Hotel Tres Palmeras am Playa De Valle Gran Rey. Frau Beate Krüger, die Nachbarin von Charly, war am Telefon. Sie sagte, dass Charly gestorben wäre.

Am 27. November also, nicht am 28.?

Ja. Ich war im ersten Moment geschockt und betäubt. Noch am Abend zuvor hatten wir zusammen gegessen und uns über den Flug unterhalten. Charly sagte mir nichts davon, dass er sich unwohl fühle oder so. Ich bemerkte auch nichts, außer, dass er sehr dünn geworden war.

Was sagte Frau ... äh ... Krüger zu Ihnen?

Sie sagte, er hätte sich den ganzen Tag nicht gut gefühlt. Bereits während des Fluges nach den Kanarischen Inseln hätte er große gesundheitliche Probleme gehabt. Sie hätte ihm dann morgens ihren Hund gebracht, damit er sich durch ihn etwas ablenken sollte. Charly sei auch gleich mit dem Hund losgezogen über die Hügel. Aber als sie ihren Hund abends wieder abholen wollte, habe der vor Charlys Badezimmer-Tür gesessen und gewinselt. Sie habe dann das Bad geöffnet und Charly dort leblos liegen sehen, die Tür wieder verschlossen und mich angerufen.

Was haben Sie dann gemacht?

Ich bin sofort zu Charlys Macià gefahren und habe ihn so vorgefunden, wie Frau Krüger es beschrieben hatte. Er lag auf dem Bauch und es war viel Blut im Raum. Schwarzes Blut, also kein frisches. Es schien, als hätte er es erbrochen. Charly war tot, sein Körper war kalt. Den Hund hatte Frau Krüger gegen zehn Uhr morgens gebracht und um neun Uhr Abends wollte sie ihn abholen. Sie sagte mir das, während sie geschockt auf dem Boden vor dem Bad saß. Den Hund hatte sie vor dem Haus angebunden, damit er nicht die Szene im Bad mitbekam.

Sie riefen aber nicht die Guardia Civil?

Ich habe telefoniert, nicht mit der Guardia Civil und auch nicht mit Karls Kindern, dafür aber mit zwei seiner engsten Freunde, Mr. Brian Barquin in London und Herrn Lars Voreigner in den USA. Auch sie waren geschockt von der Nachricht. Dann sprachen wir über Charlys Tod. Er war ja schwerer erkrankt als es öffentlich bekannt war. Charly hatte, neben seinen offensichtlichen Krankheiten, im letzten Herbst auch noch Hepatitis C diagnostiziert bekommen. Ärzte hatten Charly bestätigt, dass ihm eine Spenderleber eingesetzt werden musste, sonst würde er wahrscheinlich innerhalb der nächsten achtzehn Monate sterben. Er hatte sich aber nicht auf eine Warteliste für eine Transplantation setzen lassen wollen, weil das die Öffentlichkeit sonst mitbekommen hätte. Im August wurde er in Hanau dann wegen Nierenversagens behandelt, machte danach eine Kur an der deutschen Ostseeküste. Die letzten Monate vor seinem Tod ging es mit ihm gesundheitlich stark bergab.

Woher haben Sie diese Informationen und weshalb wollte Señor Korff nicht bevorzugt behandelt werden, wie es seinem Namen oder seinen finanziellen Möglichkeiten angemessen gewesen wäre?

Charly hatte viele Firmen und mit der beginnenden weltweiten Wirtschaftskrise große finanzielle Probleme. Banken und Investoren befürchteten lange Zeit Rückschläge für seine Firmen, falls Charly Davidson ernsthaft erkranken sollte. Er wollte wohl auch nicht so recht an die Aussichtslosigkeit seiner Erkrankungen glauben. Er erzählte mir alles im Sommer, als er sich von der Geschäftsführung von Best Side Records zurückzog.

Sie haben also nicht die spanischen Behörden von Señor Korffs Tod unterrichtet. Warum taten Sie das?

Ich war sein einziger Vertrauter aus Deutschland hier auf La Gomera. Telefonisch besprachen Brian, Lars und ich die Situation und entschieden dann zu dritt, was zu tun sei. Beate, also Frau Krüger, stimmte uns zu, sie war nicht nur seine Nachbarin sondern auch eine Vertraute und kümmerte sich auch um ihn, wenn er auf La Gomera weilte.

Wie haben Sie den Leichnam aus der Macià gebracht?

Lars kannte einen Fischhändler aus dem Valle Gran Rey, der half uns den Leichnam einzuhüllen, nachdem ihn Beate sauber gewischt hatte und der Fischhändler brachte ihn nachts in sein Kühlhaus. Dann dauerte es noch sechs Tage bis zum Flug-Unfall, der allerdings niemals stattfand. Alles war nur eine Farce.

Aber es gibt doch Fotos des Fluges und Internet-Tagebucheintragungen von Señor Korff?

Die Fotos sind schon älter und wurden bei einem früheren Flug aufgenommen. Die Interneteintragungen, sämtliche nach dem 22. November, habe ich gemacht.

Und was ist mit den Zeugen, die gesehen haben, wie Señor Korff in den Atlantik gestürzt ist, die Überwachungskamera, die ihn aufgezeichnet hat?

Zeugen finden sich immer. Jeder will etwas gesehen haben, wenn es nach Sensation riecht und Reporter danach fragen. Was die Kamera da aufgezeichnet hat, weiß ich nicht. Sicher nicht den Absturz von Karl David Korff.

Und doch gibt es zwei Hauptzeugen ... äh... Señor Fernando de la Rúa und Señor Miguel Neira.

Fernando de la Rúa war der Fischhändler, der Charlys Leichnam dann auch am 28. November vor der Küste ins Meer verbracht hat und seinen Gleitschirm ebenfalls, allerdings zwanzig Seemeilen weiter westlich. Und dass Miguel Neira Charlys Gärtner war, scheint Ihnen bis heute nicht aufgefallen zu sein, oder?

Wir werden das prüfen, Señor Gabriel. Als man im Dezember dann den Leichnam fand, fand man im Meer also den bereits vor dem Absturz gestorbenen Karl David Korff.

Genau.

Es war also vorgesehen von Ihnen und den beiden anderen Herren, dass man unzweifelhaft Señor Korffs Körper finden sollte.

So war der Plan. Aber wir machten uns schon Gedanken, warum dies so lange dauerte. Ich dachte, dass man den Körper vielleicht niemals finden würde. Dann passierte das ja doch noch am 10. Dezember und schon am 15. Dezember gab es Einzelheiten aus der Autopsie in der Presse zu lesen, mir den Hinweisen auf die Hepatitis C und die Lebererkrankung. Das war perfekt. Außerdem kann der Körper nun auch bestattet werden, etwas was Charly seinen Töchtern nicht vorenthalten wollte.

Mr. Gabriel, Sie wissen schon, wenn das alles stimmt, dass Sie sich nach spanischem Recht einer Straftat schuldig gemacht haben.

Das stimmt. Aber ich frage Sie, wer hat etwas davon, wenn Sie das jetzt alles publik machen? Es hilft weder Ihnen, die Sie den Gärtner übersehen haben. Noch hilft es Charlys Familie oder den Kindern, so kurz vor der Beisetzung, noch hilft es ihm und seiner Legende. Und hilft es der Wahrheit? - Wahrheit ist relativ. Gelegentlich auch relativ teuer.

Wie darf ich das verstehen, Señor Gabriel. Sind Sie ein Engel?

He inventado unas alas para volar, y vuelo. Azufre y rosas en mis labios. Aunque no necesito alas, porque vuelo sin ellas. Nubes y anillos en mi sangre.

Ay!

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Hier endet das Protokoll. Dem Protokoll liegt die Kopie eines Fotos bei, welches angeblich den Leichnam Charly Davidsons zeigen soll.











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Sonntag, 27. September 2009

2009-09-28 | Rudolf Maus in den Bundestag gewählt

(ddd) Berlin - Rudolf Maus von der Partei DIE LINKE hat gestern den Einzug in den neuen Bundestag geschafft. Neben den zwölf direkt gewählten Kandidaten der Partei DIE LINKE aus Berlin, Stefan Liebich (Pankow), Gesine Lötzsch (Lichtenberg-Hohenschönhausen), Petra Pau (Marzahn-Hellersdorf) und Gregor Gysi (Treptow-Köpenick) sowie Steffen Bockhahn (Rostock), Rosi Hein (Magdeburg), Harald Koch (Mansfeld), Jan Korte (Anhalt), Katrin Kunert (Altmark), Petra Sitte (Halle), Jens Petermann (Suhl) und Ralf Lenkert (Jena) ziehen noch weitere vierundsechzig DIE LINKE Listenkandidaten in den Reichstag ein, darunter auch Rudolf Maus, der bis 2005 mit der Kommunikationsexpertin Prof. Dr. phil. Ursula Maus verheiratet war und mit ihr eine gemeinsame Tochter hat.